PRO

Als Webanalyst habe ich ein natürliches Interesse an Informationen und habe auch kein Problem, selbst Informationen preiszugeben (natürlich in einem gewissen Rahmen und nicht komplett blauäugig). Dazu gehört auch der Beziehungsstatus auf Facebook. Doch zunächst vielleicht kurz ein Überblick, welche Auswahlmöglichkeiten derzeit beim Beziehungsstatus vorhanden sind:

  • Single
  • In einer Beziehung
  • verlobt
  • Verheiratet
  • In einer eingetragenen Lebensgemeinschaft
  • In einer Lebensgemeinschaft
  • In einer offenen Beziehung
  • Es ist kompliziert
  • Getrennt
  • Geschieden
  • Verwitwet

Zugegeben, man muss nicht jeden Beziehungsstatus offen preisgeben, ich würde das auch nicht. Aber warum soll man nicht angeben, dass man in einer Beziehung, verlobt oder gar verheiratet ist. Zum einen ist man stolz darauf, hinter seiner Beziehung zu stehen. Das darf man auch auf Facebook so darstellen. Zum anderen reduziert das gerade bei weiblichen Nutzern lästige Anfragen interessierter Personen. Im Umkehrschluss haben Leute, die in ihrem Facebook-Freundeskreis nach möglichen Partnern/Partnerinnen Ausschau halten, sofort ein klare(re)s Bild, wer schon vergeben ist, und können somit ihren Fokus auf passendere „Zielobjekte“ richten. Zum Beispiel auf solche mit Status „Single“. Ach ja, noch ein interessanter Vorteil, insbesondere für verheiratete Männer. Facebook erinnert euch an euren Hochzeitstag! Es gibt also keine Ausreden mehr!

Andreas

 

 

CONTRA

Es gibt einfach so Sachen, die gehen niemanden etwas an. Mein Kontostand etwa. Oder das Ergebnis meines letzten Zahnarzttermins. Oder die Farbe meiner Unterhose. Und, wenn ich „niemand“ sage, dann meine ich damit besonders das Internet. Nachdem ich ohnehin schon überall mein Essen poste, jedermann wissen lasse, wie sehr ich mich auf die nächste Staffel Game of Thrones freue und Katzenfotos in die halbe Welt verschicke, soll es doch noch ein paar weiße Flecken auf meiner digitalen Persönlichkeitslandkarte geben. Das macht interessant, sagt man. Und hilft dabei, dass Privates auch privat bleibt. Zu diesen bewusst weißen Flecken gehört zum Beispiel mein Beziehungsstatus. Jene Leute, die mich auch im echten Leben kennen, wissen ohnehin, ob ich vergeben bin, oder nicht und wer, wenn ja, gerade mit mir durchs Leben schreitet. Und wer mich nicht gut genug kennt und trotzdem mit mir auf Facebook befreundet ist, den geht mein Familienstand auch nix an. Das Vorenthalten meines Beziehungsstatus bewahrt übrigens nicht nur vor der Peinlichkeit, zwischenzeitlich Verflossene aus meinem Profil zu kicken, es nimmt auch jeglicher Schatzifoto-Posterei den Nährboden. Und das schont nicht nur meine Nerven, sondern auch die der Menschen in meiner Timeline. Amen.

Caro

3.056

geschrieben von

Andreas

Caro ist bei gesagt.getan. für den Bereich Online-Kommunikation zuständig. Sie bloggt, postet, fotografiert, konzipiert und erdenkt so ziemlich alles, was mit digitalen Medien zu tun hat. Und genau darüber schreibt sie hier auch.

Carolina

Caro ist bei gesagt.getan. für den Bereich Online-Kommunikation zuständig. Sie bloggt, postet, fotografiert, konzipiert und erdenkt so ziemlich alles, was mit digitalen Medien zu tun hat. Und genau darüber schreibt sie hier auch.

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