Auch, wenn es sich anfühlt, als wäre es schon immer da gewesen: Es gab auch eine Zeit vor dem Internet. Und die fand vor genau 25 Jahren ihr Ende.

Am 10. August 1990 hieß es nämlich „Vienna is up and running“, als die erste Standleitung in Betrieb genommen wurde, die Wien ans Internet anschloss. Am einen Ende der Leitung saß dabei die Universität Wien, am anderen Ende das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung in Genf, bei der der Brite Tim Berners-Lee im Jahr zuvor die Initialzündung für das WWW in Europa gesetzt hatte. Die Datenleistung war zwar noch überschaubar – nur 64 Kilobit pro Sekunde konnte die Leitung übertragen – der Grundstein war jedoch gelegt, auf dem schließlich das High-Speed-Internet aufgebaut wurde, das heute für uns schon selbstverständlich geworden ist. Von der Uni Wien aus wurden anschließend die Bundesländer und Nachbarstaaten Österreichs für das Internet erschlossen – damals experimentelle Pionierarbeit. Heute bekannte Webbrowser, die dem „gemeinen Volk“ den Weg ins Internet ebnen sollten, gab es schließlich ebensowenig, wie das später so gängige Einwahlgeräusch des 56k-Modems.

Laudatio für’s WWW

Mit der Veranstaltungsreihe net25 wirft die Vereinigung der Österreichischen Internetprovider anlässlich eines Vierteljahrhunderts Internet in Österreich einen Blick in die Zukunft des Internets. Themenschwerpunkte sollen Innovation und Politik, Überwachung und Freiheit, gesellschaftliche Entwicklung und Zukunftsherausforderungen sein, denen sich Experten aus Politik, Bildung, Philosophie, Kunst und Technik im Rahmen des Symposiums widmen werden.

 

5.0515

geschrieben von

Carolina

Caro ist bei gesagt.getan. für den Bereich Online-Kommunikation zuständig. Sie bloggt, postet, fotografiert, konzipiert und erdenkt so ziemlich alles, was mit digitalen Medien zu tun hat. Und genau darüber schreibt sie hier auch.

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